April 2019

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Über Felsen und Edelsteine. Im stürmischen Anlagejahr 2018 waren wir einmal mehr froh um die Stabilität unseres Immobilienportfolios. Die Aussage, wonach unsere Immobilien im stürmischen Umfeld wie ein «Fels in der Brandung» standen, ist deshalb sicher nicht übertrieben.

Die ursprünglichen Saphire produziert die Natur. Die Stettler Sapphire AG in Lyss und Le Locle ist ein Spezialist für den synthetisch hergestellten Werkstoff Sapphire. Seit dem 1. Januar 2019 sind die Mitarbeitenden der Stettler Sapphire in einem eigenen Vorsorgewerk bei der Previs versichert. Erfahren Sie, welche Faktoren für diesen Entscheid ausschlaggebend waren.

Daniel Zwygart
Leiter Vermögensanlagen
Mitglied der Geschäftsleitung
daniel.zwygart@previs.ch

Vermögensanlagen – warum wir überzeugt sind, gut aufgestellt zu sein

Das Jahr 2018 ist als schlechtes Jahr für Anleger in die Geschichte eingegangen. Praktisch alle Anlageklassen lieferten eine negative Performance, was sich ungünstig auf die Deckungsgrade der Pensionskassen ausgewirkt hat.

Der Rückblick auf das Anlagejahr 2018 macht keine Freude. Die Swisscanto Vorsorge AG schreibt in ihrem Monitor: «Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen haben 2018, in einem der schwächsten Anlagejahre seit der Finanzkrise 2008, eine geschätzte vermögensgewichtete Rendite von –3.53% erwirtschaftet.» Damit folgt auf eine lange Serie von erfreulich starken Anlagejahren ein Jahr mit einer negativen Anlageperformance.

Der synchrone Aufschwung der Weltwirtschaft ist 2018 ins Stocken geraten. Der schwelende Handelskonflikt und die sich eintrübende Konjunktur mit rückläufigen Einschätzungen zum Wirtschaftswachstum und zur Gewinnentwicklung der Unternehmen liessen die Aktienkurse vor allem gegen Ende Jahr massiv korrigieren. So erfuhr der Dow-Jones-Index zum Beispiel die schlechteste Dezember-Performance seit 30 Jahren. Die Aktienmarkt-Korrekturen sind damit hauptverantwortlich für die insgesamt schlechten Anlageergebnisse. Auch mit Obligationen war 2018 kein Geld zu verdienen. Einerseits verharrten die Renditen auf sehr tiefen Niveaus und andererseits führten Ausweitungen der Risikoaufschläge zu sinkenden Bewertungen. Die einzig deutlich positiven Performancebeiträge kamen aus den Immobilien. Unser Schweizer Direktanlagen-Portfolio lieferte einen Beitrag von 4.5% und stand damit als «Fels in der Brandung». Die ausländischen Immobilien lieferten mit 2.35% ebenfalls eine positive Performance ab. Die Jahresperformance unserer Anlagestrategie 30 betrug –3.1%, diejenige der Strategie Rentner –0.5%.

Dies bestärkt uns in der Überzeugung, dass wir mit der Organisation unserer Vermögensanlagen gut aufgestellt sind.

Trotz dieses ernüchternden Rückblicks auf das letzte Jahr dürfen wir festhalten, dass unsere mittelfristigen Anlageerträge sehr positiv sind und wir mit dem Durchschnitt über zehn Jahre von rund 4% im Vergleich gut dastehen.

Weil wir uns von Nervosität an den Märkten nicht beeinflussen lassen

Nicht nur – aber besonders – in Zeiten von kräftigen Korrekturen ist es wichtig, an der gesetzten und langjährig bewährten Anlagestrategie festzuhalten. Die Erkenntnis, wonach mehr als 85% des Anlageerfolgs aus der Strategie kommen, ist nicht neu und mehrfach belegt. Ebenso stellt sich kurzfristiger Aktivismus oft als Gefahr oder Quelle für Fehlentscheidungen heraus. Unsere strategischen Eckwerte fussen auf bewährten langfristigen Core-Strategien in Obligationen, Aktien und Immobilien. Das bedeutet, dass wir in den Anlagen dieser Kernstrategien nach bewährten Richtlinien mit einem langfristigen Anlagehorizont investiert sind. Angereichert werden diese Kernstrategien durch aktive, auf einen langen Anlagehorizont ausgerichtete Satellitenstrategien.

Diese Themen, für welche spezialisierte Kenntnisse erforderlich sind, decken wir gezielt mit Fonds- oder Asset-Managern ab (z.B. Manager für Unternehmens- oder Schwellenländeranleihen, Aktienfonds für klein- und mittelkapitalisierte Firmen, Wandelanleihen, Alternative Anlagen etc.). Für die Evaluation der für uns passenden Anbieter haben wir klar definierte Prozesse und sind dank internem Know-how in der Auswahl unabhängig. Diese für uns wertvollen Prozesse und Kontakte helfen uns auch immer wieder, neue Ideen, Formen und Themen zu prüfen und das Bestehende zu hinterfragen.

Weil wir Opportunitäten wahrnehmen können

Ein Teil unseres Anlageprozesses beinhaltet die periodische Einschätzung der taktischen Positionierung. In diesem Prozess werden Daten für unser Faktorenmodell gesammelt (Daten zu Konjunktur, Bewertung, Risikokennzahlen etc.). Die Ergebnisse des Modells dienen dazu, eine emotionslose Einschätzung für das aktuelle, kurzfristige Anlageumfeld zu erhalten. Der Anlageausschuss entscheidet über taktische Positionierungen im Sinne von Über- oder Untergewichten unserer Aktienallokationen, d.h. eine Abweichung von der strategischen Normquote gegen unten oder oben. Der Anlageausschuss besteht aus Mitgliedern des Stiftungsrats. Bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben wird der Anlageausschuss von einem unabhängigen externen Berater und dem Risiko-Controller, der PPCmetrics AG, unterstützt.

Weil umsichtiges Risikomanagement für uns elementar wichtig ist

Die Anlagerisiken sind in der Vergangenheit für alle Anleger stets angestiegen. Rekordtiefe Zinsen, rekordhohe Schulden von Staaten und Unternehmen und teilweise hohe Wachstums- und Gewinnerwartungen an Unternehmen sind nur einige Beispiele für mögliche Gefahrenherde. Deshalb kommt der Überwachung der Anlagen eine zentrale Bedeutung zu. Grundvoraussetzung dafür ist eine klare Anlagestruktur und -organisation. Wir verfügen über eine moderne Anlagestruktur mit FINMA-regulierten Einanlegerfonds für Obligationen und Aktien. Die Kontrolltätigkeit ist damit breit abgestützt: Nebst unserer intern laufenden Überwachung sind die Portfolios täglichen Kontrollen der Fondsleitung (UBS) unterstellt. Als Risiko-Controller prüft die PPCmetrics AG unsere Anlagetätigkeit, die Einhaltung sämtlicher relevanten Vorschriften und Beschränkungen und erstellt quartalsweise ein Risiko-Reporting zuhanden unseres Anlageausschusses. Selbstverständlich ist die rückwärtsgerichtete Kontrolle wichtig, aber keineswegs ausreichend. Deshalb verfügen wir zu diesem Zweck über Analyse- und Simulationstools unseres Finanzinformationssystems «Bloomberg».

Weil wir gut positioniert sind, auch wenn sich die Aussichten eintrüben

Ein wichtiger Grundsatz: Diversifikation. Wir legen grossen Wert darauf, unsere Anlagen auf verschiedene Anlagekategorien, Märkte, Sektoren, Länder etc. zu verteilen. Die Grundidee ist, dass sich nicht alle Anlagen gleichläufig entwickeln und sich durch ein geschicktes Zusammensetzen der Anlagen Risiko reduzieren lässt. So haben beispielsweise strukturelle Probleme einer Anzahl Schwellenländer nicht zwangsläufig Auswirkungen auf Häuserpreise in Industrieländern. Ein weiterer wichtiger Grundsatz: Qualität. Im Umfeld der eingangs erwähnten hohen Verschuldung von Staaten und Firmen legen wir vor allem auch in unseren Obligationen-Portfolios Wert auf eine gute Schuldnerqualität.

Weil wir stets optimieren

Ein Paradebeispiel für Optimierungen sind die Kosten. Viele Kostenstrukturen im Anlagegeschäft beziehen sich auf die Höhe des investierten Kapitals. Damit konnten wir, nicht zuletzt dank der Fusion mit der Comunitas 2017, substanzielle Kostenreduktionen erzielen. Diese umfassen das gesamte Spektrum: Verwahrungskosten, Administrationskosten, Verwaltungsgebühren, Courtagen etc. Für uns ist es eine permanente Aufgabe, Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren.

Weil wir ein erfahrenes Team sind

Unser Portfolio Management besteht aus einem Team für Finanzanlagen und für die Immobilien-Direktanlagen. Innerhalb der Finanzanlagen verfügen wir für die Anlagekategorien Obligationen, Aktien und Alternative Anlagen über je einen ausgewiesenen Portfolio Manager.

Das Team mit über 41 Jahren Erfahrung im Anlagegeschäft, v.l.n.r.: Dominik Hölz, Portfolio Manager / Stv. Leiter Vermögensanlagen; Daniel Zwygart, Leiter Vermögensanlagen / Mitglied der Geschäftsleitung; Philip Zoebeli, Portfolio Manager

Immobilien – Fels in der Brandung

Ein grosser Teil der Vorsorgegelder sind in Immobilien angelegt, mit rund CHF 1.3 Mia. schwergewichtig in Schweizer Immobilien-Direktanlagen. Christoph Stäger ist Leiter Portfolio Management Immobilien und zusammen mit seinem Team verantwortlich für die Umsetzung der strategischen Vorgaben von Stiftungsrat und Geschäftsleitung.

Prevue: Ihr Kollege Daniel Zwygart rühmt die Immobilienanlagen der Previs mit Blick auf die Anlagerenditen im Geschäftsjahr 2018 als «Fels in der Brandung». Was macht diese Stabilität aus?

Christoph Stäger: In erster Linie unsere langfristige Anlagestrategie, in welcher wir uns bewusst zu einem grossen Immobilienanteil bekennen. Immobilien sind – im Gegensatz zu anderen Anlageklassen – besser zu planen und zu steuern. Da wir unsere Immobilien im Direktbesitz halten und grösstenteils selber bewirtschaften, können wir zudem selber und gezielt handeln und entscheiden. Die Ansprüche an stabile und regelmässige Renditen setzen wir dahin gehend um, als dass wir grösstenteils in Mietwohnungen investieren. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und die Erträge unterliegen weniger konjunkturellen Schwankungen als solche aus Geschäftsflächen.

Was könnte diesen Immobilienfels zum Bröckeln bringen?

Ein unausgeglichener Immobilienmarkt. Seit der Finanzkrise 2008 kannte die Preisentwicklung von Schweizer Immobilien nur eine Richtung: nach oben. Waren anfänglich die Zuwanderung und die gegenüber dem Ausland attraktiven Arbeitsbedingungen die Treiber, die zu einer zusätzlichen Nachfrage nach Wohnraum führten, so folgte in den Jahren nach dem Frankenschock durch die tiefen Zinsen ein veritabler Run der Investoren auf die Renditeliegenschaften. Dies führte in den letzten zwei Jahren zu einer Überproduktion an Mietwohnungen. Die Leerstandsquote für dieses Segment ist in der Schweiz auf rund 2.5% angestiegen (ca. 60‘000 Mietwohnungen).

Wie geht die Previs mit dem anspruchsvollen Immobilienmarkt um?

Wir müssen sehr sorgfältig analysieren, in welchen Regionen wir investieren und welche Zielgruppen wir damit ansprechen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist matchentscheidend. Auch wir müssen mit unseren Neu- und Umbauten am Markt bestehen. Gerade bei Neubauten, welchen eine langjährige Planung vorausgeht, ist es anspruchsvoll, den Markt so weit im Voraus zu antizipieren. In Lyss beispielsweise ist uns dies nicht auf Anhieb gelungen. Hier waren wir mit unseren kalkulierten Preisen im Vergleich zu den Mitbewerbern zum Zeitpunkt des Markteintritts zu teuer und die Wohnungen vermieteten sich anfänglich nur zögerlich. Nur durch eine Preissenkung und intensive Vermarktungsbemühungen konnten wir die Objekte nun vermieten.

Ganz anders der Start in Biel, oder? Nomen est omen: Jardin du Paradis!

Ja, in Biel entwickelte sich die Vermietung besser, als wir es erwartet hatten. Von 279 Wohnungen sind bereits 90% vermietet. Es sind gerade diese grösseren neuen Überbauungen, welche unsere Erträge in den letzten Jahren gesteigert haben und damit für Stabilität im Portfolio sorgen.

Umso wichtiger die vertiefte Analyse vorab?

Wettbewerbsfähige Preise, Produkt, Lage und Zielgruppe müssen sorgfältig und kritisch abgeklärt werden. Diese Grundsätze gelten nicht nur bei Neubauten, sondern auch für unsere älteren Objekte. Mit unseren Erneuerungsprojekten wollen wir nicht zwingend mit Neubauten konkurrenzieren. Wir haben durchaus auch Liegenschaften, bei denen eine moderate Erneuerung sinnvoll ist, um günstigere Mietpreise halten und anbieten zu können. Dieses Szenario verfolgen wir beispielsweise bei unserer Überbauung an der Seftigenstrasse in Wabern. Dort sind in den letzten Jahren in der Bächtelen und der Nessleren in unmittelbarer Nachbarschaft zahlreiche komfortable Neubauwohnungen entstanden, womit dieses Segment gesättigt sein dürfte. Wir nennen das Diversifikation nach Mieterstrukturen, Haushaltseinkommen und soziodemografischen Ansätzen. Wir suchen den bunten, vielfältigen, sozial verträglichen Mietermix. So können wir gut diversifizieren und halten die Risiken in Grenzen, ähnlich, wie es Daniel Zwygart bei den Finanzanlagen macht.

Gibt es weitere Aspekte bezüglich Diversifikation und Verteilung der Risiken?

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, auch regional zu diversifizieren. Unser Portfolio ist historisch gewachsen und zu über 80% im Kanton Bern investiert. Wir wollen nun in die übrige Schweiz expandieren und setzen dabei Schwerpunkte: angefangen in der Romandie über die Nordwest- und Innerschweiz, den Raum Zürich bis zur Ostschweiz. Im Weitern beabsichtigen wir, in grössere Überbauungen zu investieren. Rund die Hälfte unserer Liegenschaften weisen einen Marktwert unter CHF 10 Mio. aus. Hier sind wir nicht der optimale Eigner und können beispielsweise nicht von Skaleneffekten profitieren. Entweder können wir durch Zukäufe von Nachbarhäusern unser Investment arrondieren, oder wir prüfen den Verkauf einzelner Kleinliegenschaften. Im Idealfall investieren wir ab CHF 15 bis maximal 100 Mio. pro Projekt. In den Bau von Mietwohnungen, nicht in Wohneigentum, geht es doch darum, mit langfristigen Mieteinnahmen arbeiten zu können. Einmal mehr gesagt: Die Langfristigkeit bei den Immobilien deckt sich mit der Langfristigkeit der Anlagen von Pensionsgeldern.

Detaillierte Angaben zu den verschiedenen Immobilien der Previs finden Sie hier: www.previs.ch/immobilien

Christoph Stäger, Leiter Portfolio Management, weiss genau, was welche Immobilien für die Previs und ihre Versicherten wert sind.

Stettler Sapphire vertraut neu auf eigenes Vorsorgewerk bei der Previs

Die Pensionsgelder von 146 Mitarbeitenden der Stettler Sapphire AG sind seit dem 1. Januar 2019 in einem eigenen Arbeitgeber Vorsorgewerk unter dem Dach der Previs Vorsorge versichert. Davon arbeiten vier im Produktionswerk auf Mauritius, das Gros in Lyss und Le Locle.

Die ursprünglichen Saphire produziert die Natur. Es ist das zweithärteste natürliche Material nach dem Diamanten. Mit dem synthetisch hergestellten Werkstoff Sapphire beliefert die Stettler Sapphire AG seit 1881 unter anderem weltbekannte Uhrenmarken der Schweiz. CEO Christian Zulauf trägt ein solches Teil in der Uhr am Handgelenk, Margreth Affolter winkt lachend ab: «Aber nur, weil ich gar keine Uhr am Handgelenk trage.» Die Finanzchefin hat in den letzten 11/2 Jahren immer dann Protokoll geführt, wenn die vierköpfige Kommission des firmeneigenen Vorsorgewerks nach neuen Lösungen für die Sicherung der Pensionsgelder der Mitarbeitenden gesucht hat. Für sie ein Suchen voller Erkenntnisse: «Mir wurde bewusst, wie anspruchsvoll und komplex die ganze Materie ist.»

Wuchtiger Wandel

Die Gründe für den Wechsel der Vorsorge und des Partners hätten sich kurzfristig kumuliert, sagt CEO Christian Zulauf: «Der Wechsel der Besitzverhältnisse der Firma hat zu einem Wechsel im Stiftungsrat der Vorsorge geführt. Mit dem Ausstieg eines Bankers als Stiftungsrat verloren wir den Fachmann für die Anlagen der Gelder, die der Stiftungsrat bis dahin selbst bestimmt und selbst zu verantworten hatte.» Das neu zusammengesetzte Gremium suchte nach neuen Lösungen. Das hat zusätzlich zur Wahl eines neuen Brokers geführt. Letztlich wurde nach vielen Sitzungen, Analysen und Abklärungen ein neuer Vorsorgeplan erstellt und als Partner die Previs gewählt.

Optimale Lösung

Hier fährt Stettler seit dem 1. Januar 2019 mit einem eigenen Vorsorgewerk. Christian Zulauf: «Wir behalten damit eine gewisse Eigenständigkeit, indem wir beispielsweise periodisch bestimmen können, ob wir 15, 30 – wie aktuell – oder 40% unserer Anlagen in Aktien tätigen lassen wollen. Die Platzierung der Pensionsgelder unserer Mitarbeitenden liegt aber in der Fachkompetenz der Previs. Sie sind im Gesamtpaket eingebettet. Für uns eine optimale Lösung.»

Wichtiges Vertrauen

Natürlich beruhe diese Kooperation auf dem Vertrauen in die Kompetenz des Vorsorgepartners und in die Menschen, die sie ausmachen, ist Margreth Affolter überzeugt: «Das gilt besonders auch für das Vertrauen unserer Mitarbeitenden in unseren Entscheid und in die Qualitäten der Previs. Dazu haben die ersten Informationsveranstaltungen mit allen Mitarbeitenden viel beigetragen. Mit dabei der Broker und ein Vertreter der Previs.» So gesehen sei der Wechsel auch eine Chance gewesen, «unseren Leuten das System der Vorsorge in der Schweiz einmal von Grund auf darzulegen: AHV, 2. und 3. Säule. Wir sind ein Produktionsbetrieb mit unterschiedlichem Bildungsniveau. Eine verständliche Information und eine Sensibilisierung für das Thema der beruflichen Vorsorge sind uns sehr wichtig.»

Fitness auf allen Stufen

Die vier Mitglieder der Vorsorgekommission und die HR-Mitarbeitende haben die Möglichkeit, sich von der Previs schulen zu lassen. Jene Mitarbeitenden, die bald ins Pensionsalter kommen, können sich für eine ganztägige Informationsveranstaltung der Previs anmelden. «Solche Angebote haben wir bisher nicht gekannt», sagt Margreth Affolter. Sie seien sehr wichtig. «Es ist ein wichtiger Teil des Gesamtpakets, das uns die Previs bietet.»

Verbesserungen erzielt

Stettler Sapphire habe mit der neuen Lösung das Risiko besser abgesichert als früher, habe den hohen Deckungsrad sichern können. «Neu ist auch das Konkubinat, anders als früher, geregelt», so Margreth Affolter, und CEO Zulauf ergänzt: «Dank den intensiven Analysen mit dem neuen Broker und der Previs konnten auch Verbesserungen für unsere Mitarbeitenden vereinbart werden.»

Mehr zu den Stettler Sapphire AG erfahren Sie hier: www.stettlersapphire/com

CEO Christian Zulauf und Finanzchefin Margreth Affolter schauen am Lysser Hauptsitz auf eine intensive Arbeit am Wandel und Wechsel zurück.

«Die Kurse haben mich sehr angesprochen.»

Gleich drei Fachseminare Betriebliches Gesundheitsmanagement der Hochschule Luzern und der PKRück hat Jsabelle Urech letztes Jahr besucht. Und schon steht für sie ein weiterer Kurs auf dem Programm.

Eines Tages letztes Jahr sei mit einem Brief von der Previs auch ein Flyer mit dem Programm der Präventionsseminare der Hochschule Luzern und der PKRück auf ihrem Schreibtisch gelandet. Jsabelle Urech sah sich die Kurse an und war vom Angebot begeistert: «Zuerst haben mich die Titel angesprochen, dann die jeweiligen Beschriebe.» Bei der Suche nach den Preisen hat sie festgestellt, dass die Seminare für Kunden der Previs Vorsorge gratis sind. «Ich konnte es zuerst fast nicht glauben. Vor allem auch, weil ich das Angebot bis da gar nicht kannte.»

Hochprofessionelle Referenten

Letztes Jahr hat Jsabelle Urech gleich drei Kurse besucht. Zu zwei Seminaren hat sie noch eine Kollegin aus der Leitung Verpflegung mitgenommen. «Die Kurse haben mich sehr angesprochen, ich war rundum zufrieden.» Am meisten beeindruckt war sie von den Referentinnen und Referenten, «die einen hochprofessionellen Eindruck hinterliessen». In einem Kurs sei zudem eine betroffene Person anwesend gewesen, die von ihrer psychischen Erkrankung erzählt habe. «Das gab mir eins zu eins die Möglichkeit zu verstehen, was in einem Menschen in einer solchen Situation vorgeht.»

Es geht allen gleich

Als besonders wertvoll hat Jsabelle Urech die Erkenntnis empfunden, dass sie mit ihren Problemen rund um die Thematik Arbeitsunfähigkeit nicht alleine ist. «Durch die Referate und den Austausch mit anderen Teilnehmenden stellte ich fest, dass es im Alltag allen gleich geht und die Verantwortlichen mit vergleichbaren Situationen konfrontiert sind.» Entsprechend wichtig seien die Informationen und Erkenntnisse aus den Kurstagen gewesen. «Natürlich habe ich nicht bei jedem Kurs gleichviel mitnehmen können, aber ich habe von allen profitiert.» Der Transfer in die Praxis sei ebenfalls unmittelbar möglich gewesen: «Ich habe an Kadersitzungen von den Kursen erzählt und Erkenntnisse mit eingebracht.»

Jsabelle Urech ist vom Kursangebot begeistert und kann dieses nur weiterempfehlen: «Als Arbeitgeber sind wir alle von diesen Themen rund um die Mitarbeitergesundheit betroffen und deswegen lohnt sich dies sehr.» Sie selbst hat ebenfalls einen nächsten Kurs gebucht. «Allerdings ist das von mir anvisierte Seminar auch dieses Jahr wieder ausgebucht – ich muss mich also noch etwas gedulden und hoffe, dass es im nächsten Jahr doppelt angeboten wird.»

Die Fachseminare Betriebliches Gesundheitsmanagement werden von der Hochschule Luzern/Soziale Arbeit im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit der PKRück durchgeführt.

Für Kunden und Geschäftspartner der Previs sind die Seminare kostenlos.

Das vollständige Kursprogramm finden Sie unter www.previs.ch und www.pkrueck.com

Text: Eric Langner, im Auftrag der PKRück

Jsabelle Urech, Verantwortliche Personal- und Rechnungswesen im Zentrum für Pflege & Betreuung Weinland im zürcherischen Marthalen